... die Musiker stellen sich vor.

Johannes Weindel

Ravensburg (p)
»spielt Piano.....mit beiden Händen..... gleichzeitig!«

Er ist Gründungs-Mitglied und gleichzeitig Impressario und Manager der Band und als solcher bei Auftritten meistens schon 5 Minuten vor dem Rest da. Dabei ist er so sparsam, dass bei der Hotelauswahl schon mal eines dabei ist, bei dem die Musiker die Türe eintreten müssen, um ins Bett zu kommen. Leider fiel er vor Jahren beim Examen auf der Jazz-Akademie durch, weil er steif und fest behauptete, der Vater von Janis Joplin sei Scott Joplin gewesen.


Er ist ein typischer Vertreter des »Stride-Pianos«. Beeindruckend ist die Quirligkeit seiner Finger, und die perlenden Läufe macht ihm so schnell auch keiner nach. Seine Moderationen bei den Auftritten sind schon legendär und immer spontan. Ab und zu allerdings gestört von den respektlosen Zwischenrufen des Bassisten ...

Daniel (voc) Sernatinger

Konstanz (ss, as, ts)
TIME-Magazin: »die geilste Stimme der Euregio«

Damit ist schon vieles gesagt, doch längst nicht alles: z.B. dass er Profi-Musiker ist, musikalisch bereits einmal den Globus umrundet hat, schon mit allen Größen spielte (bis 2,04m), atemberaubende Soli bläst, wunderschöne Arrangements schreibt, ein virtuoser, ideenreicher, technisch perfekter Saxophonist ist und in seiner knappen Freizeit außer Jazz noch Jazz macht. Wenn dann noch Zeit übrig bleibt, segelt er. Außerdem ist er der einzige in der Band, der es als Jazzmusiker zu einer Million Euro gebracht hat: er hatte mit zwei Millionen angefangen...

Burkhart Spellenberg

Engen (tb)
»Eisenbahn-Winnetou-Posaunist: Schleicht sich per Zug an den richtigen Ton heran ...«

Er ist ebenfalls Gründungs-Mitglied der Band. Man sieht es ihm auch deutlich an! Burkhart kommt bis heute noch nicht über seine Begegnung mit dem legendären Kid Ory hinweg, der ihn einmal fragte, ob er denn eigentlich gerne Posaune spielen würde. Er erwiderte freudig: »Ja, natürlich!« Darauf Kid: »Warum lernst du es dann nicht?!«


Kenner schätzen besonders seinen satten, warmen Sound, seine sensible Improvisation und seine »Leichtfüßigkeit«, herrlich auch sein stilvoll eingesetzter Reibeisenton und die gestopften Passagen.

Martin Herrmann

Waldkirch (dr)
»Wie nennen Sie jemanden, der sich ständig in der Gesellschaft von Jazzmusiker herumtreibt? Richtig! Schlagzeuger!«

Er puscht die Band mit metronomischer Sicherheit und Teamgespür, ohne die akustische Vormachtstellung seines Instruments auszunutzen. In seinen schwindelerregenden Soli entfacht er ein Feuerwerk rhythmischen Reichtums. Er bearbeitet sein Instrument nicht, er streichelt seine Felle zur Höchstleistung empor. Außerdem meidet er als typischer Profi-Drummer frische Luft, grelles Tageslicht und hasst das unerträgliche Gebrüll der Vögel!
Da klopft er schon viel lieber auf YouTube!

Chris Hertel

Lautrach, 81,2 km nordwestlich von Neuschwanstein (b, voc)
»spielt Bass, doch meistens noch viel besser«

Durch seine unverkennbar bayrische Herkunft treibt Chris die Internationalität des Orchesters in ungeahnte Höhen - und das auch noch am Bass.

Wenn er nicht gerade mit seinem Hanomag R 45 und einem Circussalonwagen Baujahr 1920 durch die Lande zieht - immer auf der Suche nach neuen Auftrittsmöglichkeiten - ist er beruflich als Laserkanonenrichtschütze etabliert. So trifft er zielsicher selbst die tiefsten Töne.

Und wird er dann noch auf seine momentane Befindlichkeit angesprochen, antwortet er stets stoisch gelassen: "Baßt scho...!"

Michael “Fisch” Maisch

Möggingen/Radolfzell (tr)
»der Mann mit der schärfsten Zunge ....«

Er hat mit seinem Einstieg bei DTV nicht nur das Durchschnittsalter der Band dramatisch nach unten korrigiert, sondern auch etwas erreicht, was zuvor schier unmöglich schien. Mit Beharrlichkeit und Fleiß konnte er seine zwei großen Vorbilder - Louis und Lance Armstrong - tatsächlich überholen:

Ist Fisch mit seinem Rennrad im Gelände, lässt er mittlerweile Louis Armstrong buchstäblich im Regen stehen und auf der Trompete klingt er nun endlich auch deutlich besser als Lance Armstrong. Ehrgeizig, wie man ihn kennt, strebt er nun weiter nach Höherem:

Mit seiner galaktischen Interpretation von Neil Armstrongs Komposition "Fly me to the moon" ist er gerade dabei, sich endgültig in den Jazzhimmel der ganz Großen zu katapultieren.

Ein großer Schritt für ihn, ein kleiner Schritt für die Menschheit!